Sitzverlust trotz mehr WählerInnen

Trotz mehr Wahlanteil für die SP/JUSO, konnte der Sitz von Priska Lorenz nicht gehalten werden. Von einer Niederlage will man bei der JUSO Sursee aber nicht reden.

Natürlich war die Stimmung nach dem Wahlsonntag etwas getrübt. Der Grund dafür: Nur einer von zwei Sitzen im Wahlkreis Sursee konnte gehalten werden. Es erwischte ausgerechnet Fraktionschefin Priska Lorenz. Die junge, aufstrebende Grosswangerin blieb jedoch nur wenig hinter Yvonne Zemp zurück. Der verlorene Sitz ging an die FDP, welche allgemein als Wahlsiegerin aus diesem Sonntag hervorging.

Anfangs hatte es noch nicht schlecht ausgesehen, grösserer Wahlanteil und mehr Stimmen in der Mehrheit der Gemeinden. SP und die JUSO hatten einen bevölkerungsnahen Wahlkampf geführt und waren oft auf der Strasse anzutreffen. Das Ausbleiben der Listenverbindung mit den Grünen musste ausgeglichen werden. „Wir konnten einen erfolgreichen Wahlkampf gestalten und bekamen eigentlich durchgehend gutes Feedback“, so Samuel Dietrich, Präsident der JUSO Sursee.

JUSOS mit guten Resultaten

„Der Sitzverlust schmerzt besonders, weil Priska eine hervorragende junge Politikerin ist, die der JUSO nahe steht“, so Dietrich weiter. Die einzelnen Kandidierenden der JUSO Sursee schnitten gut ab. Besonders Benedikt Knüsel und Livia Schmid erzielten starke Resultate. Die JUSO Sursee waren mit sieben von 17 Kandidaten auf der SP/JUSO-Liste vertreten. Der Wahlkampf wurde zusammen ausgetragen.

JUSO unterstützt Zopfi

Ganz vorbei sind die Wahlen jedoch noch nicht. Zwei Plätze sind im Regierungsrat noch offen. Die JUSO Sursee will Felicitas Zopfi beim zweiten Wahlgang unterstützen. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen und Felicitas in den Regierungsrat bringen. Eine bürgerliche Regierung würde für den Kanton Luzern eine schlechte Zukunft in Aussicht stellen.“ Die Wahl findet am 10. Mai statt.

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